Nov 20, 2017

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Biographische Daten, Abram Poljak 1900-1963

Orientierungsplan

1900 In Ukraine, Russland geboren.
1904 Der Eltern Dienstmädchen nahm ihn in die russische Kirche mit 246,S.11
1905 Mit 5 Jahren erlebt er in Jekarerinoslaw ein Progrom, "Judenabschlachtung", erlebt Stunden im Keller, während die Räuber und Mörder im Hause wüteten. 245, S.20; 246,S.13
1930 Bis 1930 leitete er eine kleine Tageszeitung in Mittel-DL, auch Theaterkritiker, später als freier Journalist widmete er sich der Nazi-Bekämpfung. 246, S.15
1933 Im Gestapogefängnis in DL, nach 8 Tagen entlassen, flieht nach Paris 245,S.20
1933 er wohnt in Paris in "Israels Vänner", einem Haus einer schwedischen Missionsgesellschaft. Doch erst 1942 erschien sein erstes Buch in Schwedisch. 83
1934 er verlässt Paris. Einige Monate später hinderte Gott den franz. Konsul in Zürich ihm ein Wiedereinreise-Visum zu geben. 63, S.11 (von K.K.)
1935 Er war nach Palästina gekommen, um einer judenchr.Siedlung beizutreten.

Begegnung mit dem Judenchristen Moshe Imanuel Ben Meir. (Siehe dessen Autobiographie:  From Jerusalem to Jerusalem, Autobiographical Sketches by Moshe Imanuel Ben-Meir, 'Forward' by Joseph Shulam, published by Netivyah Bible Instruction Ministry, Dec. 2006 - excerpt on Abram Poljak.)

Eine Judenmission zu jener Zeit hatte für das Projekt Geld gesammelt, aber nie etwas damit gemacht. Er hätte sich dort anschliessen können, oder sogar jüd.Organisationen. Doch nahm er "als erste Aufgabe den Kampf für Glaube und Wahreit" auf. "Die zweite, Gründung der jud.chr.Gem. wurde mir erst später klar, die dritte, die Gründung der Reichsbruderschaft, erst nach 15 Jahren."

219,S.11
1935 Dort in Jerus. wohnte er auf dem Oelberg in einem schwed.Haus, "Swenskbo". Dort wurde ihm seine Aufgabe klar. 246, S.15
1936 Anfang er trat aus der judenchr.Allianz aus, da sie seine Bestrebungen einer judenchr.Siedlung nicht akzeptierten. Da gründete er die judenchr. Union, mit 2 Brüdern. Doch der eine verliess ihn wieder und der zweite starb. 65, S.4 (von K.K.)
1936 April Aus Jerusalem nach Wien. Zwei Verleger lehnen sein erstes Buch ab. Ein dritter druckt es. 264,S.14
1936 Ende des Jahres erschien seine erste Schrift in Wien: "Jud.christen im Heiligen Lande" 248,S.12
1937 Anfang des Jahres erschien sein 2.Buch: Das Kreuz im Davidstern. 248,S.12
1937 Sommer er verlässt Wien und kehrt nie mehr zurück. Kommt in die Schweiz. 63, S.11 (von K.K.)
1937 8.6. Bern: Grundungsversammlung "Vereinigung für judenchr. Siedlung in Pal.", rein religiös-neutral, humanitär. 11 Personen traten bei. - Ein Jahr später wurde diese Vereinigung wieder aufgelöst. Die "Union" (England?) wurde umgewandelt in einen Gebetsbund. 65, S.5 (von K.K.)
1937 15.10. London: P. sprach auf der Gründungsversammlung der Judenchristl.Union. (Diese wurde ein Jahr später in einen Gebetsbund umgewandelt, siehe bei 8.6.37.) 62, S.2 (von K.K.)
1938 5.2. Fährt mit Rev.Theodor Woerner von Rotterdam nach Amerika. Jener stellt sich an die Spitze der Arbeit in Amerika. Sie fanden ihr erstes amerikanisches Mitglied der Union auf dem Dampfer nach einem Ausspracheabend! JPK Nr.16, März 1938 (von K.K.)
1938 20.2. Gründung der Ortsgruppe New York! Leitung Rev. William Schmid und Mrs Luise E. Stueber. JPK Nr.16, März 1938 (von K.K.)
1938 27. 2. AP hält einen Vortrag in New York, USA 265
1938 27.2. Gründung der Ortsgruppe New Jersey City! - Miss Marg. Felsman stiftete der Ortsgruppe New York die erste Fahne: ein Kreuz im Davidstern, in weiss auf blauem Grunde. Von Poljak am 13.3. Entgegen genommen. JPK Nr.17, April 1938 (von K.K.)
1938 Er hört in USA, dass der Londoner Leiter der Gemeinde seine Abwesenheit benützte, um das Werk in die Anglik.Kirche einzugliedern. Er nahm das nächste Schiff, kehrte nach London zurück und stellte die "Unabhängigkeit und Glaubensklarheit" der Gemeinde wieder her. 144, S.15
1938 ? Er erhält auf wunderbare Weise eine Fahrkarte in die Schweiz - ein von Gott erbetenes Zeichen in die Schweiz zu kommen. 264,S.16
1938 Dez. Vorträge in der Schweiz 97
1938 Dez, er verliess Solothurn, fuhr über Basel nach London 97
1938 30.12. "Eine Stunde vor meiner Abreise nach England, stand ich mit Frau und Kind zum letzten Male vor dem Weihnachtsbaum..." 62, S.2 (von K.K.)
1939 01.01. in London. Hoffte, bei Kriegsausbruch dann auf dem Lande zu sein, auch seine Familie nachziehen zu können. 247,S.15
1939 Frühjahr England verweigert ihm Ausreise-Papier, die Schweiz das Einreise-Visum. So konnte er auch nicht die Vortragsreise nach Polen machen, was sich als wunderbare Bewahrung herausstellte, denn mit Beginn des Krieges wäre er von der Gestapo gefangen genommen worden. 63, S.11 (von K.K.)
1939 Juni erhielt Einladung von angl.Priester Rev.G., am 3.9. auf seine Farm zu kommen. Deshalb bei Kriegsausbruch ist er auf dem Land. 4 Monate Probezeit dort. Jedoch: Priester verlangte Eingliederung in die angl.Kirche, was AP nicht annehmen konnte. 247,S.15
1939 Aug. Ende Aug. wollte er nach Polen zu Vorträgen fahren. Das brit.Home Office verweigerte ihm ein Reisedokument. Dank diesem Umstand bewahrten ihn seine Feinde "vor Not und Tod". 245,S.20
1939 27.11. Verhandlung vor "Ausländer-Tribunal", das seine Bewegungen einschränken sollte. Jedoch Freispruch! 247,S.15
1940 Pfingsten Beschreibung seiner Verhaftung 247,S.15ff
1940 12.5. Beginn seiner Internierung (siehe 12.5.43). Vorher hat er in England eine Siedlung gegründet, in Kenninghall bei Norwich, die jedoch später zusammenbrach. Erster Ort der Internierung: Kaserne in Norwich. Verdacht: 5.Kolonne zu sein. Nächster Ort: Isle of Man. 247,S.14-18
1940 12.5. Nochmals Beschreibung seiner Verhaftung in Kenninghall 64, S.8 (von K.K.)
1940 5.7. er wird von der Isle of Man auf einem Schiff in ein Internierungslager nach Kanada gebracht. Seine Schweizer Freunde wollten ein Befreiungsgesuch einleiten, doch Poljak wollte dies nicht. Er hat seine Internierung als von Gott gegeben angesehen. Seine Adresse: Camp 41, Ile aux Noix, St.Paul's, Quebec. "Auf einer hübschen Insel, nicht weit von Montreal." - Von dort aus gründete er die "Judenchristliche Union" 83
1940 5.7. Nochmals Beschreibung seiner Verhaftung in Kenninghall und dazu untersagte er seinen Freunden, für seine Befreiung zu wirken und ging freiwillig fort von der Isle of Man anch Kanada. 66, S.7 (von K.K.)
1943 12.5. 3. Jahrestag seiner Internierung 94
1943 15.2, AP erhält Besuch im Camp von Frau Terese Monts, Gründerin von "Hope of Israel Messengers", nur 45 Minuten! Er ernannte sie zum Sekretär der "Judenchristlichen Union" und übertrug ihr den Aufbau des Werkes in Kanada und USA. Weiteres Ziel: Gründung eines Verlags und judenchristl. Siedlung. Dazu wurde ihnen ein Grundstück auf der Niagara-Halbinsel zur Verfügung gestellt. 78, 86
1943 19.10. verlässt auf einem Schiff Kanada, um wieder auf die Isle of Man gebracht zu werden. "Als grösstes Glück in meiner canadischen Gefangenschaft betrachte ich, dass ich meine Artikel nach Amerika, England, Schweden und der Schweiz senden durfte..." 85, auch 247,S.22-23
1943 1.11. Wieder auf der Isle of Man 87
1944 Mai "Seit AP wieder in GB ist, ist die Verbindung von ihm zu uns sehr erschwert worden, er kann viel weniger und unter viel schwierigeren Umständen schreiben, ja es besteht die Gefahr, dass die Kriegsbedingungen... Jede Korrespondenz unmöglich machen." 90
1944 8.3. er wurde nach fast 4-jähriger Internierung entlassen. 103
1944 8.7 "Das Werk (in London) war der Auflösung nahe...auf einer Reihe von Konferenzen und Besprechungen... wurden die Grundlagen einer neuen Arbeit geschaffen... Die Bezeichnung Internat.Judenchr. Union" wird fallengelassen und das gesamte Werk künftig "Judenchr.Gemeinde genannt..." 103
1944 16.6. Bombardierung in Londen beginnt. Agnes W. beschreibt die Gottesdienste unter Bombenregen. AP beginnt neu mit den j-c Gottesdiensten. 106
1944 Nach seiner Rückkehr aus der Int. Suchte er mit allen Versöhnung. Zuerst mit der Hebrew Christian Alliance, zu der er beitratt, auch einige der Gemeinde. Die HCA bot ihnen einen Sitz im Komitee an, Albert Springer wurde dort der Gemeinde Vertreter. Auch mit and. Judenmissions-Gesellsch. kam es zur Verständigung. Von da an verfolgte er "eine entschiedene Friedespolitik." 122, S.8
1945 15.1. Zum zweiten Mal in Palästina, wollte einer judenchristl. Kolonie beitreten (die jedoch nicht existierte).Stellte sich gegen "Missionare" und Assimilationsjuden und erhielt sie zu Feinden für immer. ?, S.2
1945 Okt. London: Nach einjährigem Bestehen: 30 Mtglieder, aber wegen schlechten Fahrbedingen können nur jeweils 10-15 kommen. Zu Konferenzen kommen 30-40."Was ist das Wesentliche...? ...Busse für die Sünden unseres Volkes, die in der Kreuzigung Christi ihren Höhepunkt erreichten und in der Ablehnung seiner Heilsmacht und Königsherrschaft...ihre unheilvolle Krönung findet.. 107
1946 2.2 Wieder mit seiner Familie vereint, nach 7 Jahren und einem Monat. Davon fast 4 Jahre, vom 12.5.40-8.3.44 als Gefangener. "Meine Gegner sorgten dafür, dass ich 1939 für zwei Jahre aus der Schweiz verwiesen wurde. Zu gleicher Zeit wurde mit in England Deportation nach DL, d.h. Auslieferung an die Gestapo angedroht... Den Grund meiner Internierung erfuhr ich erst nach 3 1/2 Jahren... ich gelte als Feind Englands." Er bewies dem Offizier das Gegenteil durch Vorlegen seiner Artikel. "Einige Wochen später wurde ich bedingungslos entlassen, ich brauchte mich nicht einmal zu verpflichten, Kriegdienst zu leisten." 112
1946 Okt. Herausgabe einer Monatsschrft "Jerusalem", 2500 Exemplare! 123
1947 März Bildung eines Schweizer Komittees (Verlag, Palästina-Fonds und Freundeskreis): 5 Mitglieder. 124
1947 6.4. Osterkonferenz in London. Albert Springer ist Vorsitzernder des Rates der Jud.ch.Gemeinde in London. Es wird ein Beschluss verlesen, Grundsätze des inneren Kreises (Gewaltlosigkeit, Gehorsam nach Gesetzen des Staates, keinen Kriegsdienst, treten nicht als Ankläger vor weltl.Gerichten auf. 125
1947 8.4. Ankunft in Palästina. Flug von London über Marseille, Malta. Per Auto nach Jerusalem, wohnt im "American Colony Hotel". Offenbar fand er eine Gemeinde, sagt aber nicht wie und wo und woher. (in Nr. 127 sagt er, dass seine Londoner Gemeinde vor einem Jahr Pauline Rose nach J. sandte und dieses Jahr ihn.) Dies ist sein 2. Mal in Israel. 126
1947 25.5 Konferenz in Jerusalem = Gemeindegründung. 20 Personen, 17 Judenchristen, 3 Nichtjuden, aus Jer., Haifa, Tel-Aviv, Petach-Tikwa. Beschluss: 1.Herausgabe eines Monatsheftes in Hebräisch, 2.Gruppenbildungen in Tel-Aviv und Haifa, 3.Ausarbeitung eines Kolonie-Planes. Von nun an regelmässige Gottesdienste. Besucherzahl stieg von 2 auf 12. Er schätzt, dass es in Isr. 2-12Tausend geheime jüdische Gläubige gebe. 127
1947 Juni "Die Judenchristliche Gemeinde" (Auflage 4000) und "Jerusalem" (1250 Exempl. Englisch) werden in 22 Ländern gelesen! 127
1947 18.9. er verlässt Palästina 132
1947 21.9. Konferenz in London, seine Berichterstattung: seit 12.9. Eine neue Versamml.stätte in Jer. (Upper Baka), 18-24 Anwesende. 2. Christl.jüdisch-arabischer Gebetsbund: an der 2. Versammlung 16 Anwesende: 7 Juden, 7 Araber, 2 Engländer. 3.Oelbergstiftung: Wohnung gemietet, bekamen auch ein Stück Land angeboten. 4. Konlonie: schwieig, Land zu finden. 5. Verlag: AP nennt ihn "Patmos-Verlag", erste Schrift erschien zum jüd. Neuijahrsfest 14.9. 16 Seiten in Hebräisch, Name: Hashofar" 132
1948 10.2. Flug mit Swissair zurück nach Palästina, es ist sein 3. Mal. 135
1948 11.2. abenteuerliche Reise nach Tel Aviv, im gepanzerten Wagen, später nach Haifa 136
1948 21.2. erster jud.-chr.Gottesdienst in Haifa, Haus von Ben Meier, 9 Pers. Anwesend. Kugeln flogen am Fenster vorbei. 137
1948 21.4. Eroberung Haifas durch jüd.Truppen. Seite 3: warum Judenchristen nicht neutral noch auf Seiten Englands stehen müssen. 139
1948 14.5. Er ist in Haifa, als die "Medina Israel", der Judenstaat ausgerufen wird. Gedanken aus seiner Ansprache im Shabbath Gottesdienst 140/41
1948 1.9. abenteuerliche Reise nach Jerusalem - endlich. Fand seine Gemeinde, die von einem Rat geleitet wurde, 2 Männer und 2 Frauen. (Diese waren von jüd.Terroristen gefangen gehalten worden und haben ihren Glauben bestanden, darunter Pauline Rose.) Aber dann kam ein interner Angriff: wollten alles ausmerzen, was an Kirche erinnert, u.a. auf die Fahne des Kreuz im Davidstern, Leugnung von Gottessohnschaft. Nur zwei von 4 Räten blieben - Krise war überwunden, aber wie lange? 144
1948 Sept. Er fand heraus, dass seine sämtlichen Bücher und Manuskripte, die er in Jer. Gelassen hatte, unterdessen verbrannt waren. 159, S.8
1949 Feb. Neue Krise in Jerusalem, Poljak spaltet die Gemeinde. 157
1949 Sept. Neuer hebr. Name für Jerus.Gemeinde: "Adath Jisrael Meschichajim" = The Israel Messianic Congregation. 157
1949 Nov. Er ist immer noch in Jerus., sieht wie die Grabeskirche brennt. 157
1950 15.1. Er ist 50 Jahre alt. Bitte S.6 lesen, "Bewahrung", wo er viele Stationen seines Lebens beschreibt. S.12 gibt er einen Rückblick auf "50 Jahre Leben und 15 Jahre Kampf" 159
1950 Juni Er gebraucht die ELB, "da mir diese als die genaueste erscheint". 163, S.9
1950 9.12. Konferenz in Jerusalem, 60-90 Personen, Delegierte von den meisten judenchr. Gruppen, die eingeladen waren. Einigung, eine judenchr. Union zu gründen mit einer überparteilichen Leitung. Rabbi Daniel Zion wurde Präsident dieses Komitees. Siehe auch Bericht in Nr. 172 auf S.6. 171, S.3-6
1950 9.12. Zur Wahl des Komitees hat er seine Gegner vorgeschlagen! Sie wurden gewählt, aber 3 von ihnen nahmen die Wahl nicht an! Siehe auch langer Bericht auf S.6, Einwände und Entgegnungen 172, S.4
1950 9.12. Nr. 172, S.9 steht, dass P. nun Israelbürger ist! 172, S.9
1950 13.12. Flug von Palästina nach London 172
1951 7.1. Konferenz in London 172
1951 22.1. Albert Springer und seiner Frau (seit 1 Jahr in Jer.) wurde ein Sohn, David Johannes, geboren. 172
1951 23.1. Flug von London nach Genf. Will nur Freundeskreise besuchen, keine öffentlichen Versammlungen. 172
1951 3.6. Nach 18-jähriger Abwesenheit betritt er wieder deutschen Boden! Er hätte auch einer Einladung zufolge nach Amerika gehen können, doch er wählte DL. Um "in den Kampf für Christus einzugreifen". "Giftschwaden der Lüge und Verleumdung stiegen Tag für Tag auf..." 198, S.8-10. 246, S.16
1951 17.6. Das neugebildete Komitee f. Frankr. trat in Strassbg zusammen, abends ein öffentl. Vorgrag: 350 Personen! Vorsitz: Diepold, Regner: Springer und Dr. Kahn 179
1951 11.7. Poljak Vortrag angesagt in Nordheim b.Heilbronn. Der reservierte Raum für 120 Personen wurde ihm einige Std. vor der Versammlung entzogen. Sie konnten einen Gasthof-Saal mieten für 500 Pers. Doch 600 kamen!! - Im Heft 176 heftige Entgegnungen auf Kritik. 176
1951 21.7. Vortrag im Zirkus Althoff in Stuttgart vor 3000 Personen. Darauf wurde er vom würtembergischen Landesbischoff zum falschen Propheten erklärt. 246, S.17
1951 Juli Er gründet in Nackargemünd den Patmos-Verlag. Im April 1952 wird der Verlag nach Stuttgart überführt. 198, S.12
1951 28.11. Die "Union" in Israel ist aufgelöst worden (ohne Einverständnis von AP). Was hat Gott vor? Martyrium. 183, S.65, 77
1951 Nov. Vorträge in DL, Rheinland und Süddeutschland 180
1951 Dez. Vorträge in Frankreich, England, Schweiz 180
1952 Jan. Vorträge in Würtemberg: Antworten auf Kritik. Er wohnt in Neckargmünd b. Heidelberg, ist aber oft abwesend. 180
1952 13.1. Stuttgart: "Warum der Kampf? Meine Antwort an..." Entgegnungen an kirchl. Kritik, 2000 Pers. anwesend 183, S. 67ff
1952 27.1. Zweite Basler Konferenz, ca. 800 Pers. Beschluss: Aeltestenrat von 12 Pers., je 3 aus GB, FR, DL, CH. Neuer Name der Bewegung: "Judenchristliche Reichsbruderschaft" 183
1952 9.5. Er gründet in Stuttgart den "Missionsverein Patmos e.V." und schenkt ihm den Verlag sowie die Kollekten aus seinen Versammlungen. Für seine redaktionelle Arbeit bezieht er monatl. DM 350. 198,S.13
1952 1.6. Zweite Internat.Konf. Der "Judenchristl. Reichsbruderschaft" in Strassburg. Die in Basel eingesetzte Leitung wurde erweitert und in Jerusalem zentralisiert. Zum Präsident wurde Baron A. von Springer gewählt. Anwesent ca. 200 aus FR, GB, DK, CH, Saargebiet und Israel. 187
1952 Juni Reise durch Frankreich, 3500 km. Strassburg, Normandie, Bretagne,Paris, bis Lyon. Pierre Diepold war sein Chauffeur und Uebersetzer. 187
1954 25.7. Konferenz in Bremen: Beschluss: nicht mehr "jud.christl. Reichs-bruderschaft" sondern Reichsbruderschaft Jesu Chrisi". AP will keine Konferenzen mehr einberufen, die ja doch nur Organis.fragen behandeln. Er will den Menschen dienen im Sinn des Reiches Christi. - Unterscheidung von "Leib Christi" und "Braut Christi". S. 7-8 219, S.6 + 5

v1954 Sept. Abschiedsbrief an Mitgl. der Reichsbruderschaft in DL. Legt die Leitung nieder.

215, S.7
1954 Nov. 1.11.: Grundsteinlegung in Möttlingen, nach 4 Jahre Warten 268,S.12
1955 Febr. Vortäge in Basel und Bern 229 (Max N.)
1955 April 30.4.55 fand die 2.Generalversammlung des Schweiz.Patmos-Vereins statt. Nun 40 Mitglieder. Feststellung: keine Lehrer für Bibelschule, AP ist der einzige. 294,S.4
1955 Mai Pfingsten: Ansprache zur Eröffnung und Hausweihe von Tenuta Crespera (auf Deutsch: Aufblühende Hoffnung). Es ist das Bibelheim des Patmos-Vereins. Das Gut enthält Weinberge, Gemüsegärten, Kartoffelfelder, Weideplätze und viel Land. 294,S.5
1956 Febr. 25/26., Genfer Konferenz. Teilnehmer aus Is, GB, DL, Holl., FR, CH u.a.. Internationale Presse! Photo. 232, (Max N.)
1956 Mai Erster Bibelkurs/Konferenz in Möttlingen, das allerdings noch nicht ganz fertig gebaut ist. 500 Anwesende, trotz vielen Anfeindungen 235 (Max N.)
1956 Juli Vorträge in Basel, Bern, W'thur, Lugano, Möttlingen 235 (Max N.)
1956 Aug. 1.-7. Aug. in Möttl., nachher Vorträge in Basel, Bern, Lugano, W'thur 236 (Max N.)
1956 Dez. zurückgekehrt von einer Vortragsreise in mehreren Ländern. Mitte Dez. leitet er einen Bibelkurs in Crespera/Lugano, Weihnachten spricht er in Möttlingen. 240 (Max N.)
1957 Mai Er ist bereits 6 Jahre in DL. Jeden Monat in 3 oder 4 Ländern, dann immer wieder zurück nach Möttl. Oder Druckerei in Tübingen 246, S.16
1957 Juni 9./10.6.: Pfingstkonf.in Möttl., ca. 800 Teilnehmer. 247,S.8-9
1957 Juli 9.-12.7.: spricht in Dänemark 247,S.8-9
1958 Pfingsten: Anschliessend an Konferenz in Möttlingen begann er eine "Rednerschule", um die, die noch nie öffentlich gesprochen hatten, zu fördern, und wenn nötig, zu korrigieren. 296,S.5
1958 Sommer Musste die regelmässigen Vorträge in Basel, Bern, W'thur etc. einstellen, nur Bibelkurse in Crespera führte er bis Sept. 1959 weiter. Eine geplante Finnlandreise für 1.11.59 musste er absagen. Alles wegen gesundheitl. Schwierigkeiten. 282, S.1
1959 Febr. 21.2. Flug von München nach Israel. Zum 4. Mal in Isr. Seine Absicht: Einweihung des neuen Gemeindeheimes in Jer. Am 24.2., und Möglichkeiten für eine Siedlung (Kibbuz) zu prüfen. 268
1959 März? Er will die Gemeinde in Jer. verkleinern und nur solche zulassen, die sich für einen jud.chr. Kibbuz eignen. Den andern schreibt er, den Versammlungen fernzubleiben... 269, S.10
1960 März März bis Sept. Vorträgeund Bibelkurse in Möttl., Crespera vorgesehen 279
1960 März Er hat 60.Geburtstag. Schreibt, dass er viele Vorträge gehalten habe. "Zweimal stockte ich während des Vortrges, Gedanken und Kräfte fehlten plötzlich, doch nach eingen Minuten kehrten sie wieder und ich konnte weiter sprechen." 279,S.10
1960 April 15.April, Karfreitag, nach Ansprache in Möttlingen erlitt er einen Schlaganfall. Krankenhaus. 11. Mai aus dem Kr'haus entlassen. 282, S.2
1960 Juni? An Pfingstkonferenz: er sorgt sich nicht um einen Nachfolger. "Wählen wir keinen und bestimmen wir keinen." 284,S.1
1960 Juli 3.7. Einweihung des franz.Zentrums in der Nähe von Valence geplant. 279
1960 Nov. Er plant, einmal im Monat in Möttlingen und mehrere Male in Mannheim zu sprechen. Einigen Kritikern sagt er: "Ich bin kein Prediger, sondern Journalist und wurde als solcher bereits vor 40 Jahren ins Theater gedrängt - als Musik- und Theaterkritiker. Meine Einstellung zur Kunst im allgemeinen und zum Theater im besonderen ist darum anders als die jener Frommen, die von diesen Dingen keine Ahn ung haben." 287,S.5
1960 Von Mitte 1960 bis Juni 61 hielt er im Kellertheater K2 in Mannheim Vorträge, ab Juli 61 setzte er Leute aus seiner "Rednerschule" in Möttlingen ein. 296,S.5
1960 Dez. Rückblickend schreibt er zm Ende des Jahres: "Wenn ich auch gebrochen bin, so steh ich heute doch wieder so weit aufrecht, dass ich unsere Fahne, das Kreuz im Davidstern, die Königsfahne Christi, weiter tragen und Gott dafür danken kann." 288,S.3
1961 April Er nahm teil an Osterkonferenz in dritter Siedlung: "Espérance" in Montneyran bei Valence. 45 Anwesende aus DL, CH, Belgien, FR. 292
1961 Mai Vor 7 Jahren hat AP das Präsidium des Schweiz.Patmosvereins übernommen, Springer Vizepräs. Jetzt legt AP sein Amt nieder, Springer wird Präsident. 292, S.3
1961 Mai Er schreibt: Wegen Kreislaufstörungen konnte er keine Schallplatten herausgeben (seit einem Jahr). 293,S.5
1961 Juli Bis Juni hat er selbst in Möttl. Vorträge gehalten, ab Juli sprechen mehrere Freunde, die aus der Rednerschule in Möttl. Hervorgegangen seind. 296, S.5
1961 Aug. Er fühlt, dass seine Zeit in DL zu Ende geht. Hat bereits seine Aemter in der Schweiz niedergelegt und setzte Nachfolger ein. 296, S.5
1961 Okt. Er scheibt die Nov. Nr. im Krankenhaus 299,S.4
1962 März AP möchte, dass die Jer.Gemeinde "winzig" bleibt. "Ich will das Eindringen des Judenmissions-Geistes in die Gemeinde verhüten..." 303.S7
1962 März "Unstimmigkeiten in einer unserer Gemeinden veranlassten mich, ... zu einer Konferenz nach London zu fahren..." 306,S.1
1962 Mai 13.5.: nördlich von Strassburg wird die 4.Siedlung der Reichsbruderschaft eingeweiht. Name: Zion. Haus und Land wurde ihnen geschenkt. 306,S.1
1963 Jan. 03.01.1963: Flug von Mailand nach Israel. Am 11.1. Besuchte er die Gemeinde in Jer., 10 Gemeindeglieder anwesend. Will einen Platz für eine Siedlung suchen. Betet in Beersheva am Abrahamsbrunnen um weitere Führung. Fuhr mit Freunden ans tote Meer und nach Eilat. In EnGedi wurde ihm klar, dass in diesem Umkreis der Platz für die Siedlung liegt. 314-316, S. 2
1963 März am 22.3. Fliegt er von Israel nach Athen, Zürich, Stuttgart und kommt nach Möttlingen. Nun will er Mittel für Bodenerwerb und Aufbau der Siedlung suchen. 314-316, S. 2
1963 Juni 2./3. Juni: Pfingstkonferenz in Möttlingen. Ca. 800 Teilnehmer. Ausser AP viele Redner. 318,S.1
1963 Sommer Bei Vorträgen in Möttlingen hat er Schwierigkeiten beim Reden. 322,S.4
1963 Okt. 23.10.: AP ist in Crespero, Lugano, heimgegangen. Nach Möttlingen überführt und dort auf dem Ostfriedhof begraben. 322, Beiblatt
1963 Nov. Nachruf, eine Seite über sein Leben 323,S.1

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